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"Der Jugend gehört bei uns die Zukunft!"

ksc

Weiterer Bewerber für den Sportjugendpreis 2010 ist der KSV Berghausen. Dort nimmt man das Motto „Der Jugend gehört bei uns die Zukunft!“ ernst und setzt es tatkräftig um. Der freiwillige Rückzug aus der 2. Ringer-Bundesliga war dabei nur der erste Schritt dazu, um dem eigenen Nachwuchs eine sportliche Perspektive im eigenen Verein zu bieten. Der nächste Schritt war folgerichtig der, die Jugendarbeit des Vereins so zu gestalten, dass sie Jugendliche anspricht und gemeinschaftsbildend wirkt. Sandra Immesberger und Jack Herbst von der Sportkreisjugend im Gespräch mit Iris Kurth, der Jugendleiterin des Vereins.

Ringerhalle in Berghausen, Donnerstagabend 18:30 Uhr: mehr als zwanzig Kinder und Jugendliche haben die Halle in Besitz genommen – und die drei Trainer alle Hände voll zu tun, um dem Bewegungsdrang ihrer Schützlinge die richtigen Impulse zu geben. Im Foyer werden die Gäste von der Sportkreisjugend von Jugendleitung und dem Vorsitzenden des Vereins persönlich empfangen, auch die Trainer können jederzeit Frage und Antwort stehen. Man merkt gleich: beim KSV hat die Jugendarbeit höchsten Stellenwert und ist Chefsache. Und Heinz Kunzmann weiß, dass wir bei Iris Kurth, der Jugendleiterin des Vereins, bestens aufgehoben sind – denn beim Thema „Jugend“ ziehen hier alle an einem Strang.

Die „Pfinztal-Putzete“, mit der 25 meist jugendliche KSV’ler dem Dreck auf der Gemarkung der Gemeinde zuleibe rückten, war nur der Aufhänger für die Bewerbung zum Sportjugendpreis 2010. Zwar stand bei dieser Aktion der Aspekt „Entwickeln des Umweltbewusstseins“ im Mittelpunkt, die weiteren Aspekte dabei ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Aktivitäten, die man hier für und mit den Kindern und Jugendlichen unternimmt: „Soziales Lernen“, „Gemeinschaft erleben“, „Verantwortung füreinander übernehmen“, „Gemeinsam gewinnen und verlieren“ – das sind die Werte, die der KSV vermitteln möchte. Und, so Iris Kurth, „das kann nur klappen, weil sich alle: Trainer, Betreuer, Aktive (und auch die Eltern) als Vorbilder und Impulsgeber verstehen, und das auch selbst  vorleben.“

Umgesetzt wird das bei den Wettkämpfen, da coachen schon mal die Größeren die Kleinen, aber auch bei vielerlei Aktionen, die die Ringer ihren Schützlingen außerhalb des Sports zu bieten haben: Apfelsaftpressen im Herbst, Schlittenfahren im Schwarzwald, Geocaching als Ferienaktion, die Freizeit in Oppenau im Sommer seien hier nur exemplarisch genannt.

Sportlich ist man neben dem Wettkampfbetrieb unterwegs auf Jugendturnieren von Utrecht bis Bayreuth, außer dem regulären Training gibt es das Förder- und das Stützpunkttraining für die leistungsorientierten jungen Sportler. Doch denkt man beim KSV auch an die Anfänger im Ringersport: denen bietet man zweimal im Jahr ein Schnuppertraining an und veranstaltet „Erstlingsturniere“, um so allen Kindern ein Erfolgserlebnis zu ermöglichen.

Dass die Arbeit Früchte trägt, wirkt sich nicht nur innerhalb des Vereins aus, denn der Zusammenhalt der jungen KSV’ler wird auch auf dem Schulhof und im Dorfleben sichtbar: „die sind eine eingeschworene Gruppe“, so Iris Kurth. „Und sie können sich aufeinander verlassen“, sagt sie nicht ohne Stolz. Und das zu Recht, stehen doch Solidarität und Gemeinschaftssinn derzeit bei vielen (nicht nur) Jugendlichen nicht so hoch im Kurs.

Wie sie die Chancen für den KSV Berghausen einschätzt, selbst zu den Preisträgern zu gehören? „Ich weiß, dass wir hier eine gute Arbeit machen und alles für unsere Jugend tun“, sagt sie. Sie ist aber auch überzeugt, dass jeder, der sich für den Sportjugendpreis bewirbt, einen Preis verdient hätte. „Das Beste ist doch, dass wir mal unsere Sportart und die Jugendarbeit im Ringen vorstellen konnten,“ so Iris Kurth, „denn so richtig können sich die meisten wahrscheinlich nicht vorstellen, was der KSV für Kinder und Jugendliche alles zu bieten hat.“

 

 

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